5 Holzfresser, die still und leise Ihr Haus zerstören

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Termiten bekommen die Presse. Das sollten sie. Das sind die Schwergewichts-Champions der Zerstörung. Mit über 2.000 Arten weltweit sind sie kleine Albträume. Schauen Sie genau hin und Sie werden Körper sehen, die nicht größer als einen Viertel Zoll sind, blass und unsegmentiert. Der Kopf ist quadratisch, vielleicht oval. Die Fühler bleiben gerade – nie gebogen wie bei manchen anderen Käfern – und ihre vier Flügel sind länger als das Insekt selbst.

Möglicherweise übersehen Sie die ersten Anzeichen. Verzogene Böden, quietschende Dielen, Schwellungen an der Decke? Das sieht nach einem Wasserschaden aus, nicht wahr? Termiten spielen diesen Trick gut. Sie bohren punktgenau Löcher in Ihre Wände. Normalerweise keine Sägemehlhaufen. Suchen Sie stattdessen nach Frass. Pellets, die wie Holzstaub aussehen, in Wirklichkeit aber Kot sind. Der Geruch? Feuchte. Schimmlig. Es kann Allergien auslösen, bevor Sie den Käfer überhaupt finden.

In den USA kämpft man meist gegen drei Typen. Unterirdische Termiten nisten im Erdreich und fressen sich nach oben. Sie sind überall außer Alaska. Gelbbraune, ovale Köpfe, Bodenliebhaber. Dann gibt es noch die Trockenholz-Termiten, die sich in den Südstaaten aufhalten und trockene Balken in Wänden oder Möbeln bevorzugen. Und die Formosaner. Diese Jungs bauen riesige Kolonien. Sie graben sich durch Ihr Haus, als wäre es Käse. Im Süden verbreitet, kommt aber auch im Norden bis nach Virginia und bis nach Kalifornien vor.

Wenn der Boden in einem Rhythmus quietscht, den Sie nicht kennen, hören Sie genauer zu.

Carpenter Ants: Die Tunnelbauer

Zimmerameisen sind teure Fehler. Jährlich entstehen Schäden in Millionenhöhe. Hier ist die Wendung. Sie fressen das Holz nicht. Sie graben es aus. Sie wollen einen Ort zum Leben.

Sie zu entdecken ist einfach, wenn man nach der falschen Ameise sucht. Gebogene Antennen. Eine schmale Taille. Hinterflügel, die länger abstehen als die Vorderflügel. Ihre Größe liegt zwischen einem Viertel und einem halben Zoll und ist normalerweise schwarz oder rot. Bei der Arbeit stoßen sie Holzspäne durch kleine Löcher aus. Dieser Frass ist ihr Markenzeichen. Sie mögen weiches, nasses Holz. Schauen Sie also in der Nähe Ihres Waschbeckens nach. Deine Toilette. Pools und Spas sind beliebte Treffpunkte.

Fliegende Tischlerameisen zu sehen bedeutet, dass Sie ein Problem haben. Große Kolonien breiten sich durch Fliegen aus. Sie können dich auch beißen. Sie injizieren Ameisensäure, die zwar schmerzt, aber nicht giftig ist. Schmerzhaft? Ja. Gefährlich für Ihre Gesundheit? Nein.

Carpenter Bees: Der Fake-Out

Verwechseln Sie Aggression nicht mit tatsächlicher Gefahr. Zimmermannsbienen schwirren intensiv um ihre Nester. Meistens sind sie für den Menschen harmlos. Nur Weibchen haben Stacheln und selbst dann benutzen sie sie selten, es sei denn, Sie stechen direkt in ihr Zuhause.

Sie sehen aus wie Hummeln. Allerdings fehlen die gelben Streifen. Die Oberseite in der Nähe des Kopfes ist flockig und gelblich, aber die Unterseite ist glatt. Schwarz. Oder metallisch. Ihre Flügel reichen über ihren Körper hinaus und die Antennen sind gebogen. Wie die Ameisen verdauen sie kein Holz. Sie tunneln. Sie hinterlassen überall Sägemehlhaufen. Sie zielen auf Nadelhölzer an der Außenseite Ihres Hauses ab. Decks. Möbel. Unlackierte Zierteile, die vom Wetter beschädigt wurden.

Die Silent Drills

Pulverkäfer liegen in puncto Schaden den Termiten am nächsten. Sie bevorzugen jedoch abgelagertes Hartholz. Sie sind Nachteulen. Sie werden sie selten aktiv sehen. Stattdessen sehen Sie das Ergebnis. Winzige Löcher in Ihren antiken Möbeln oder Holzböden. Diese Löcher sind von einem feinen, pudrigen Staub umgeben.

Die Käfer selbst sind braun bis rötlich, klein und etwa einen Achtel bis drei Viertel Zoll lang. Starke Flyer. Sie können direkt in Ihr Haus fliegen, landen aber oft per Anhalter mit Brennholz oder alten Schränken. Sie lieben Licht. Wenn Sie sie also im Sommer um ein Fliegengitter tanzen sehen, kann es sein, dass sich in den Wänden ein Befall zusammenbraut.

Woher wissen Sie, ob der antike Stuhl, den Ihre Großmutter Ihnen geschenkt hat, tot mehr wert ist als lebendig?

Möbelkäfer: Die Geduldskiller

Nennen Sie sie Holzwürmer. Die ausgewachsenen Käfer sind harmlose, rötlich-braune, ovale Käfer mit einer Länge von etwa einem Viertel Zoll und segmentierten Fühlern. Aber die Larven sind das Problem. Winzige weiße Maden, die sich durch weiches und hartes Holz fressen. Es gibt einen Haken. Das Holz muss in der Regel mindestens zehn Jahre alt sein. Sie mögen feuchte Orte. Kriechplätze. Alter Bodenbelag. Holzverkleidung.

Erwachsene fliegen kaum. Sie haben gerillte Flügel, die größtenteils verborgen bleiben. Aber wenn neue Käfer auftauchen, sieht man sie. Kleine 20 cm große Löcher. Mehr pudriger Gras. Die erwachsenen Tiere beißen Sie nicht direkt, aber sie könnten Parasiten in sich tragen, die Hautreizungen verursachen. Nicht tödlich. Es juckt einfach.

Sie können diese Fehler bekämpfen. Sie können Löcher verschließen. Sie können die Feuchtigkeit kontrollieren. Oder Sie hören einfach dem Haus zu. Manchmal sagt es einem alles.