Ihr Elektroofen ist kaputt. Oder noch schlimmer: Es klickt einmal und dann wird Ihr ganzes Haus dunkel. Bevor Sie einen HVAC-Experten für einen teuren Serviceeinsatz anrufen, schauen Sie sich die Schalttafel an. Wenn sich der Schalter in der Mittel- oder Aus-Position befindet, handelt es sich um einen ausgelösten Leistungsschalter. Dies ist eines der häufigsten Probleme, mit denen Hausbesitzer während der Heizperiode konfrontiert sind. Es ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass Ihr Ofen kaputt ist. Oft handelt es sich um einen Sicherheitsmechanismus, der genau das tut, was er tun soll.
Das Auslösen des Leistungsschalters schützt Ihre Verkabelung vor Überhitzung und möglicherweise der Entstehung eines Brandes. Es lässt Sie jedoch auch im Regen stehen. Hier erfahren Sie, wie Sie das Problem sicher zurücksetzen und feststellen, ob Sie professionelle Hilfe benötigen oder ob Sie das Problem selbst beheben können.
Überprüfen Sie die Unterbrecherplatte
Beginnen Sie an Ihrer Hauptschalttafel. Suchen Sie nach einem zweipoligen Leistungsschalter, der die Hochspannungsversorgung Ihres Ofens steuert. Normalerweise trägt es die Bezeichnung „Ofen“, „HLK“ oder „Heizung“. Der Schalter befindet sich in einer ungewohnten Position.
Berühren Sie niemals die Metallteile im Inneren des Panels. Halten Sie Ihren Körper und Ihre Werkzeuge trocken. Tragen Sie nach Möglichkeit Schuhe mit Gummisohlen.
Stellen Sie den Leistungsschalter zunächst ganz auf „Aus“. Stellen Sie es dann wieder auf „Ein“. Sie sollten ein deutliches Klicken hören. Wenn es sofort oder innerhalb von Sekunden auslöst, halten Sie an. Versuchen Sie nicht, es zu erzwingen.
Warum löst es aus?
Ein Elektroofen verbraucht viel Strom. Es verwendet Widerstände, um Wärme zu erzeugen, ähnlich wie ein Toaster, jedoch in großem Umfang. Wenn die Stromstärke die Nennleistung des Leistungsschalters überschreitet, öffnet sich der Stromkreis. Dies kann durch mehrere Dinge verursacht werden:
- Verschmutzte Luftfilter: Ein eingeschränkter Luftstrom führt zu einer Überlastung des Ofens. Zum Ausgleich verbrauchen der Gebläsemotor und die Heizelemente mehr Strom.
- Ausgefallener Gebläsemotor: Wenn der Motor festsitzt oder abgenutzt ist, verbraucht er zu viel Strom.
- Defekte Heizelemente: Ein kurzgeschlossenes Element kann einen plötzlichen Anstieg des Stromverbrauchs verursachen.
- Lockere Verkabelung: Korrodierte oder lose Anschlüsse am Klemmenblock erzeugen Widerstand und Hitze.
- Überlasteter Stromkreis: Andere Geräte im selben Stromkreis (z. B. eine Raumheizung oder ein Trockner) können die Gesamtlast über den Grenzwert hinaustreiben.
Sicherheit geht vor
Elektroöfen werden mit 240 Volt betrieben. Dies ist kein Spielzeug. Wenn Sie mit der Arbeit mit Hochspannungsstrom nicht vertraut sind, hören Sie hier auf und rufen Sie einen Elektriker oder HVAC-Techniker an.
Wenn Sie fortfahren:
- Schalten Sie den Strom aus am Leistungsschalter, bevor Sie den Ofenschrank öffnen.
- Schutzausrüstung tragen. Schutzbrille und isolierte Handschuhe werden empfohlen.
- Verwenden Sie nicht leitende Werkzeuge. Am besten eignen sich Schraubendreher mit Kunststoffgriff.
- Wenn möglich alleine arbeiten. Wenn etwas schief geht, brauchen Sie jemanden, der Ihnen helfen kann.
Zurücksetzen und Testen
Nachdem Sie den Leistungsschalter wieder eingeschaltet haben, gehen Sie zu Ihrem Thermostat. Stellen Sie es auf „Heizen“ und erhöhen Sie die Temperatur über die aktuelle Raumtemperatur. Warten Sie, bis der Ofen startet.
- Sie sollten hören, wie der Gebläsemotor einrastet.
- Möglicherweise riechen Sie kurzzeitig einen Brandgeruch, wenn der Staub von den Heizelementen abbrennt. Das ist normal.
- Innerhalb weniger Minuten sollte warme Luft aus den Lüftungsschlitzen strömen.
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